Heuweiler, ein Präsident und die zwei Ecken

Kondition 
Technik 
Erlebnis 
Landschaft 

Eine angenehme Rundwanderung mit schönen Aussichten, mit zwei Ecken unterwegs: Nämlich dem Wildtaler Eck und dem Leheneck. Manche sagen sogar: Nichts ist geiler als Heuweiler. Fand auch ein früherer Präsident, dem sie dort eine Bank gewidmet haben. Übrigens ist es auch genauso schön, die Tour gegen den Uhrzeigersinn zu machen. Dann ist der Anstieg länger, aber nicht so steil.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt der Tour:

Kirche St. Remigius in Heuweiler, Kirchberg 4, 79194 Heuweiler

Zielpunkt der Tour:

Kirche St. Remigius in Heuweiler

Beschreibung

Von Heuweiler geht es durch die Reben und dann durch den Wald immer weiter hinauf, bis das Wildtaler Eck erreicht ist. Von dort schlängelt sich der Weg durch den Wald und aussichtsreich am Waldhang entlang Richtung Leheneck. Auf dem Breisgauer Weinweg dann zurück nach Heuweiler.

Wegbeschreibung

Die Wanderung beginnt (und endet) an der Kirche auf dem Breisgauer Weinweg. Zuerst ist er identisch mit der Straße Am Kirchberg, der ihr bergauf folgt. Jenseits des Friedhofs erreicht ihr den Waldrand, unter den Bäumen das Gefallenendenkmal und eine Schutzhütte. Jetzt wird’s steiler. Ihr folgt dem Wegweiser zur Präsidentenruhe, die gelben Rauten weisen den Weg. Vor dem Rebberg links durch den Wald hochsteigen, bald kommt ihr an einem Wasserhäuschen vorbei, und dann steht ihr oberhalb des Rebbergs und genießt die schöne Aussicht. Die liebte wohl auch der frühere Präsident des Schwarzwaldvereins, Hermann Person, weshalb er hier oben gern ruhte (daher „Präsidentenruhe“). Zwei Bänke laden ein zur Rast.

Ihr bleibt dann auf dem breiten Weg, der wieder in den Wald führt. Am Wegweiser „Am Flissertkopf“ nehmt ihr den Weg, der halblinks steil aufwärts geht. Oben dann ein scharfer Knick nach links, jetzt ist es ein naturnaher Pfad, der sich durch den Wald schlängelt, auf und ab. Die Beschilderung (u.a. auf dem Wegweiser Eichberg unterwegs) verweist schon aufs Wildtaler Eck. Das habt ihr erreicht, wenn ihr aus dem Wald heraustretet und die schöne Matte auf diesem Sattel zwischen dem Föhrental und Wildtal seht. Mittendrin ein mächtiger Esskastanienbaum, drunter eine Bank, schöne Sicht Richtung Freiburg.

Weiter geht’s, scharf rechts abbiegen, zum nächsten (ausgeschilderten) Zwischenziel, dem Leheneck. Der Weg dorthin führt wieder in den Wald; bei der Verzweigung links halten, und nun wandert ihr durch hohen Wald mit immer wieder netten Ausblicken zum nächsten Sattel – dem Leheneck zwischen Heuweiler und Wildtal.

Am höchsten Punkt, Richtung Heuweiler, steht ein Feldkreuz. Dort biegt ihr links ab und steigt gleich danach am Waldrand den Weg rechts hinauf – jetzt seid ihr wieder auf dem Breisgauer Weinweg. Er führt unter einer Hochspannungsleitung hindurch, über Wiesen und wieder durch den Wald hinunter zum Sträßle Gundelfingen-Heuweiler. Dann sind es nur noch ein paar Schritte ins Dorf.

Ausrüstung

normal

Tipp des Autors

Es gibt nette Wirtschaften in Heuweiler.

Sicherheitshinweise

keine

Anfahrt

Von Gundelfingen direkt - oder von der Straße Denzlingen-Glottertal nach Heuweiler abbiegen. Die Kirche liegt am Hang.

Parken

Unterhalb der Kirche und der Schule sowie oberhalb am Friedhof

Öffentliche Verkehrsmittel

Es gibt Busverbindungen ab Denzlingen,
Höhenprofil:
Schwierigkeit mittel
Länge8 km
Aufstieg 271 m
Abstieg 281 m
Dauer 2:25 h
Niedrigster Punkt255 m
Höchster Punkt490 m
Startpunkt der Tour:

Kirche St. Remigius in Heuweiler, Kirchberg 4, 79194 Heuweiler

Zielpunkt der Tour:

Kirche St. Remigius in Heuweiler

Eigenschaften:

Rundtour

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Weitere Infos

https://www.heuweiler.de

Was die Namensgebung angeht, so führt das Ortswappen, nämlich eine mit Rechen gekreuzte Heugabel, völlig in die Irre: Mit Heu hat der Ortsname absolut nichts zu tun, es ist eine Verschriftdeutschung des alten Namens Hainwiller d.h. "Weiler im Hain oder Hau" (= geschlagener Wald). Umgangssprachlich wird der Ort auch heute noch "Heiwiller" genannt.

(Quelle: www.heuweiler.de)

Schwarzwaldverein e.V.